Sonntag, 22. Oktober 2017
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Unser Wappen

Wappen von LindenAusführung:

Das Wappen von Linden ist durch eine schräglinke Linie in Grün und Silber aufgeteilt, wobei den linken grünen Bereich eine goldene Linde mit Ast- und Blattwerk ziert und auf der rechten silbernen Seite eine blaue Fontäne aus einer silbernen Brunnenschale emporschießt.


Die Symbolik:


Die Goldene Linde
verweist auf die frühgeschichtlichen Aspekte, denn schon bei den Germanen spielte die Linde (lat.Tilia, gehört zur Gattung der Laubbäume) als "heiliger Baum" im Volksbrauchtum eine entscheidende Rolle. Feste, Trauungen,Versammlungen und Gerichte fanden bevorzugt unter Dorflinden statt. Durch die Grenzlage von Linden ist es aber eher unwahrscheinlich, dass die Gemeinde nach einer Gerichtslinde benannt wurde.

Die blaue Wasserföntäne deutet auf die Wied, die in Linden entspringt. Dabei ist auch von Bedeutung, dass zahlreiche Mühlen der Region die Wied als Antriebsquelle nutzten. Zudem bildete der Fluss im Jahr 948 die Grenze zwischen den Erzbistümern Trier und Köln.


Historisch:

Linden wird urkundlich erstmals 1586 erwähnt. Territorialhistorisch gehörte Linden – ca. 13. Jahrhundert – zur Grafschaft Wied, bevor die Grafschaft Mitte des 14. Jahrhunderts an die Herren von Runkel fiel. Mit der Landesteilung im Jahr 1595 kam Linden mit dem Kirchspiel Rückeroth an die Grafschaft Wied-Neuwied und gehörte dann zum Amt Selters (das bekunden auch unsere Gemeindebücher aus den Jahren 1823). Mitte des 17. Jahrhunderts wurde das Kirchspiel Rückeroth aufgeteilt und in Dreifelden entstand eine selbständige Pfarrei. Im Jahre 1806 wurde Linden dann nassauisch, 1885 erfolgte die Zuteilung zum Oberwesterwaldkreis (damaliger Sitz war in Marienberg).

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Literaturtipp für Wappeninteressierte:

Lexikon der Heraldik. Von Apfelkreuz bis Zwillingsbalken
Autor: Gert Oswald

Lexikon der Heraldik

 
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